250 Jahre St. Nikolaikirche: Gemeinde sucht Geschichten

(c) Lipovsek

In Kiel kennt jeder Student die Olshausenstraße. An ihr liegt die Christian-Albrechts Universität (CAU). Benannt ist die Straße nach dem Orientalisten und Hochschullehrer Justus Olshausen, der gleich fünf Mal Rektor und später Kurator der CAU war. Doch dass Justus Olshausen am 9. Mai 1800 im heutigen Pastoratshaus in Hohenfelde geboren wurde, weiß kaum jemand. Es sind Geschichten wie diese, die nun von der Kirchengemeinde für eine große Festschrift gesammelt werden. Der Grund: Am 24. Januar kommenden Jahres wird die Nikolaikirche Hohenfelde 250 Jahre alt. 

„Wir suchen Erinnerungen und Erlebnisse aus dem Gemeindeleben. Das können etwa Ereignisse aus der Kinder- und Jugendzeit, zum Beispiel die Konfirmation, sein“, sagt Pastorin Petra Steltner. Sie freut sich aber nicht nur über Texte, sondern sucht auch Fotos für die Festschrift. „Das Jahr der Aufnahme und die Größe sind nicht maßgebend“, sagt Petra Steltner. Alle Beiträge werden mit einer kleinen Anerkennung belohnt.

Fotos und Texte können bei ihr oder Pastor Ulrich Palmer, den Kirchengemeinderats Mitgliedern oder im Kirchenbüro abgegeben werden. Post und Mails nimmt das Kirchenbüro (Kirchenstraße 5, 25364 Brande-Hörnerkirchen, buero@hoernerkirche.de) entgegen. Pastorin Petra Steltner ist aber auch bereit, Beiträge nach Anmeldung (04121/61 398) persönlich abzuholen. 

Gefeiert wird am Mittwoch, 24. Januar, mit Propst Thomas Bergemann. Die Festpredigt hält dann Bischof Gothart Margaard am darauffolgenden Sonntag, 28. Januar. 

Norddeutsche Rundschau vom 8.9.2017, (c) Christian Lipovsek, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag

 

 

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